Vor allem im Kalten Krieg stieß man beim Radiohören mit Weltempfängern regelmäßig auf ein unheimliches Phänomen: eine monotone, mechanische Stimme, die kryptische Zahlenkolonnen aufsagte. Mit sogenannten Zahlensendern schicken Geheimdienste verschlüsselte Nachrichten an Spione im Ausland. Die alte Methode war nie ganz weg und lebt in Krisen wie dem Ukraine-Krieg wieder auf.
[...]Der Cox-Bericht veränderte die Sicht der US-Politik gegenüber China nachhaltig. Die in dem Geheimbericht aufgedeckten chinesischen Spionageaktivitäten sorgten für weitreichende Reformen der US-Sicherheitspolitik und bildeten die Grundlage für den Technologiewettlauf zwischen den USA und China.
[...]Hinter dem Kürzel H21 verbirgt sich die wohl berühmteste Spionin der Welt: Mata Hari. Die Frau dagegen, die lange nur als Mademoiselle Docteur bekannt war, dürften weniger Menschen kennen – zu Unrecht. Wer als Agentin im Ersten
Weltkrieg die bessere Arbeit lieferte, dazu diskutierten Experten am 15. Mai 2026 im Deutschen Spionagemuseum.
Im Kalten Krieg war die Lockheed U-2 ein zentrales Werkzeug der US-Aufklärung im Dienst der CIA. Mehrmals beeinflussen die Missionen des Spionageflugzeugs die Politik jener Zeit maßgeblich. 2026 sollen nun die letzten U-2-Modelle ausgemustert werden – damit endet eine Ära der Luftaufklärung.
[...]Die Sicherheitslage in Europa hat sich zuletzt durch den Ukraine-Krieg, hybride Bedrohungen und Unstimmigkeiten mit den USA stark verändert. Schweden als jüngstes NATO-Mitglied plant nun die Gründung eines neuen Auslandsgeheimdienstes, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
[...]Operation Gold war eine der spektakulärsten Spionageoperationen im Berlin des Kalten Kriegs. Eine außergewöhnlicher Archivfund ist nun Grundlage einer aktuellen Publikation und bringt neue Details zur Operation ans Licht. Am 21. April 2026 stellten die Autoren das Buch im Deutschen Spionagemuseum vor.
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