Ende der 1960er-Jahre versetzte ein Serienmörder die San Francisco Bay Area in Angst und Schrecken. Das Besondere: Er verhöhnte die Polizei mit kryptischen Briefen und forderte die Medien heraus, seine Chiffren abzudrucken – andernfalls würde er weitere Morde begehen. Der verwendete Zodiac-Code gilt als eines der berühmtesten Rätsel der Kriminalgeschichte.
[...]Tod den Spionen! Unter diesem brutalen Motto gründete Stalin 1943 eine der gefürchtetsten Spionageabwehreinheiten der Sowjetunion. Als Elite-Geheimdienst konzipiert, jagte SMERSch unerbittlich angebliche Verräter, Deserteure und deutsche Agenten in den eigenen Reihen. Kaum eine Institution verdeutlicht so klar die Paranoia und Kontrolle in der Stalin-Ära.
[...]Das aktuelle Veranstaltungsprogramm des Deutschen Spionagemuseums deckt über 100 Jahre Spionagegeschichte ab und verbindet dabei historische Erkenntnisse mit aktuellen Entwicklungen: Von weiblichen Agenten im Ersten Weltkrieg über legendäre Spionagetunnel im Kalten Krieg bis hin zur aktuellen Neuausrichtung des deutschen Auslandsnachrichtendiensts BND.
[...]Cyberkriminalität und Sabotage durch Cyberangriffe stellen eine zunehmende Bedrohung für deutsche Infrastrukturen dar. Wie gut Deutschland mit der aktuellen Cyberstrategie dagegen gewappnet ist, diskutierten Experten im Deutschen Spionagemuseum.
[...]Die Erfahrung, bei einem Lügendetektortest unter die Lupe genommen zu werden, können Besucher des Deutschen Spionagemuseums nun in einer aufwändig neu gestalteten und technisch optimierten interaktiven Station erleben. Aus diesem Anlass geben wir ein paar Tipps, wie Geheimdienste ihre Spione trainieren, um einen Lügendetektortest zu bestehen.
[...]In jüngsten Medienberichten tauchte wiederholt die Sorge vor der Einrichtung neuer „Gulags“ als Mittel
russischer Repression auf. Experten diskutierten im Deutschen Spionagemuseum, was der Geheimdienst FSB damit zu tun hat und was die Entwicklung für die russische Gesellschaft bedeutet.