Krawattenkamera

Agenten bedienen sich zur verdeckten Informationssammlung verschiedener Kleinstgeräte – dabei handelt es sich oftmals um außergewöhnliche Spezialanfertigungen. Die Kleinstformatkamera „Totschka“ (Dt.: Punkt) wurde vom sowjetischen Geheimdienst KGB zu Spionagezwecken eingesetzt. Wie viele andere berühmte Kamerasysteme wurde auch dieses Modell von KMZ (Krasnogorsker Mechanikfabrik) produziert. Das Unternehmen mit Sitz in der Nähe von

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Microfilmcontainer „Krebs“

Zu jeder Zeit mussten Geheimdienste immer neue Möglichkeiten finden, um Informationen oder Gegenstände heimlich zu verstecken, zu transportieren oder auszutauschen. Während der Hochzeit der Spionage in Deutschland im Kalten Krieg etablierten sich zu diesem Zweck zwei Systeme: Container, mit denen zum Beispiel auf Mikrofilm gespeicherte Nachrichten geschmuggelt werden konnten, und tote Briefkästen

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Geruchskonserve

Der Geruch jedes Menschen ist ebenso singulär wie sein Fingerabdruck. Dementsprechend werden Hunde schon seit mehreren Jahrhunderten für die Spurensuche nach Menschen eingesetzt. Die kriminalistische Verwendung von Gerüchen erfuhr ab Beginn des 20. Jahrhunderts eine starke Professionalisierung, etwa durch die Aufnahme von Geruchsproben auf absorbtionsfähige Materialien und

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Kryptex als Spionage-Instrument

Kryptex

Das Kryptex genannte Gerät erzählt eine etwas andere Geschichte als die Sammlung des Deutschen Spionagemuseums insgesamt. Denn das gut gesicherte Geheimversteck ist eine reine Erfindung und vor allem durch den Roman The Da Vinci Code (dt.: Sakrileg) aus dem Jahr 2003 und die gleichnamige Verfilmung bekannt. Dan Brown dachte sich das

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M-125-3 Fialka

Die russische Enigma Von der sowjetischen Chiffriermaschine Fialka existieren eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten. Ähnlich wie bei der deutschen Enigma dient der Codename, der aus dem Russischen übersetzt „Veilchen“ bedeutet, für Geräte unterschiedlicher Entwicklungsstadien wie M-125 MN, MP, 2MP, 3MN, 3MP. Das Ursprungsmodell, die  M-125, wurde ab Mitte der 1950er Jahre in der UdSSR produziert. Ab Ende

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Fotosnaiper

Für besondere Spionageeinsätze brauchen Agenten natürlich die geeignete technische Ausrüstung, sei es zur Nahobservation mit Mikrat-Kameras oder zur Fernüberwachung mit dem Fotosnaiper. Eine solche außergewöhnlich designte Spionagekamera aus den 1980er Jahren ist im Deutschen Spionagemuseum zu sehen. Entwickelt wurde der Fotosnaiper von KMZ (Krasnogorsker Mechanikfabrik) mit Sitz in der

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